Ich war bei Dir auf dem NoSmokingCamp Anfang November vorigen
Jahres
in Kärnten...
Spät, aber doch ;-) - hier mein Foto, das wir Dir schicken
sollten - hatte mir vorgenommen, Dir erst dann eines zu senden,
wenn ich glückliche Nichtraucherin bin - und jetzt ist
es soweit!
Hatte meinen ersten rauchfreien Tag an meinem Geburtstag,
dem 28. Juni
dieses Jahres, und gehöre seither zum Club der Frei-Atmer
:-))) !!!
Du siehst, es hat voriges Jahr beim Seminar nicht sofort geklappt,
aber das
Seminar war ein absolut wichtiger Grundstein für meinen
Erfolg. Habe mich in
der Folge auch in die Betreuung von Dr. Brath begeben, ca.
4 Wochen lang
Champix genommen (hat mir in der schwierigsten Zeit sehr gut
geholfen, dann
hab ich das Medikament aber überhaupt nicht mehr gut
vertragen und rasch
wieder damit aufgehört), und mich natürlich an alles
erinnert, was wir bei
Deinem Seminar gehört hatten...
Rund eine Woche nach meinem Rauch-Stopp habe ich erfahren
(Dr. Brath hat
eine Lungenfunktionsuntersuchung angeordnet, als er von mir
hörte, dass mein
Vater an COPD leidet), dass bei mir bereits eine
COPD zweiten Grades vorliegt -
also 5 Minuten vor 12!
Ich genieße mein rauchfreies Leben und meine beiden
Männer (mein Mann
Reinhard und mein Hund Schnucko) ebenso!
Danke für Deine Unterstützung und viele liebe Grüße
aus Wien!
Hallo Johannes!
Ein großer Dank an Dich und deine Helfer für das
tolle Seminar (Allerheiligen
2007). Ich bin vom Sauger zum Freiatmer geworden. Eigentlich
zum Freileber.
Mir geht es seit dem Seminar Schweinehund saumäßig
gut. Bekannte fragen
mich hin und wieder ob ich denn abgenommen habe. Derweil ist
nur der Gesichtsausdruck und das Gehabe um vieles fröhlicher
geworden.
Meine Arbeiter wollten schon wissen, was ich den jetzt anstelle
des Nikotin
so zu mir nehme. Macht weiter so - und alles Gute!
Drei Monate Rauchfrei - herrlich. Geht mir wunderbar. Habe
bis vor kurzem Acomplia genommen, zwecks Gewichtskontrolle. Habe
aber jetzt aufgehört,
war nicht wirklich gut für mein Seelenleben. Sollten
es jetzt doch mehr Kilos werden, freue ich mich schon auf
meine neue Garderobe die ich mir dann
kaufen werde.
Mein Gatte unterstützt mich ganz kräftig, da er
auch aufgehört hat. Ansonsten
hat sich mein Geschmack schon deutlich verändert. Es
kommen wieder versteckte Sinnesorgane zum Leben. Der Tagesablauf
brachte deutliche Veränderungen bzw. Verbesserungen.
Bin sehr stolz auf uns.
Fr, 02. 11. 07
Heute um 20:00 Uhr habe ich die letzte Marlboro Light Menthol
gesaugt.
Sa, 03. 11. 07
Nach einer kurzen Nacht erwache ich und weiß, dass für
mich das Thema abgeschlossen ist. Nach einem ausgiebigen Frühstück,
verabschiede ich mich
von der Gruppe und sage zu Johannes, dass ich das Training
beenden
möchte. Mein Grundsatz lautet ab nun: „Ich habe
nie geraucht – hab’ immer
nur gesaugt“. Auf dem Heimweg nur 2 -3 mal Lust zu saugen.
So, 04. 11. 07
In der Nacht erwache ich einmal schweißgebadet, bin
hellwach und kann
danach zwei Stunden nicht einschlafen. Nur ein ein oder zwei
Mal lustet’s mich
zu saugen. Gehe anstatt dessen mit meiner Lebenspartnerin
NW.
Mo, 05. 11. 07
Der „Alltag“ beginnt. Die typischen Saugsituationen
meistere ich unter Zuhilfenahme der Werkzeuge, die wir von
Johannes und Mathias bekommen haben.
Di, 06. 11. 07
Die Sauglust wird schwächer und schwächer. Nach
ziemlich exakt 96 Stunden
ist jeglicher Impuls meines Körpers nach Nikotin völlig
verschwunden. Es ist
für mich wie ein Wunder, da ich genau davor, neben der
Sorge zuzunehmen,
am meisten Respekt („Schiss“) hatte.
Fr, 09. 11. 07
Bereits eine Woche saugfrei stehe ich von 9:00 bis 17:00 am
Messestand bei
der BeST in Graz und habe anschließend noch ein wichtiges
Gespräch mit
meinem Hauptauftraggeber. Nicht ein einziges Mal Lust zu saugen!
Sa, 10. 11. 07
Was ich für mich herausfinden durfte:
die Landkarte ist nicht die Landschaft:
die Vorstellungen darüber sind
ganz anders (in diesem Fall viel schlimmer) als die Realität
alle Ressourcen, die ich für diesen
Schritt und vermutlich alle wichtigen Schritte in meinem
Leben benötige, trage ich bereits vorher in mir
Erwartungen implizieren Enttäuschungen.
Da ich nichts Bestimmtes -
schon gar nicht die große Erleuchtung – erwartete,
konnte ich mich
(auf die manchmal eigenartigen Übungen) einlassen,
100%ig dabei sein
Abschied nehmen tut immer weh, vor allem
wenn es sich um eine „liebe
Gewohnheit“ handelt. der Weg zur Freiheit führt
durch den Schmerz
hindurch
Die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer
machen ihre eigenen
Prozesse durch - vergleichen bringt nichts
Johannes Zeibig und seine Crew sind liebe
und verständnisvolle
Begleiter auf dem Weg. Auf den Weg machen musste ich mich
aber
selber. Jede noch so weite Reise beginnt mit dem ersten
Schritt.
Es lohnt sich, Freiatmer zu werden
So, 16. 12. 07
Die Lust zu rauchen ist nur noch eine Erinnerung. Nach 1 1/2
Monaten
genieße ich es immer noch, rauchfrei zu sein und ersuche
um Aufnahme
in den Club der Freiatmerinnen und Freiatmer!